Ein sehr interessantes Interview

… nicht nur zum Thema Hund.

Zum Thema Wolf möchte ich nun doch mal folgendes sagen: In den vier Jahren, die ich in Kanada verbringen durfte, hatte ich das Glück, viele der dort heimischen Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. OK, ich war froh, dass mir weder Grizzly und Puma noch Klapperschlangen über den Weg liefen.

https://www.youtube.com/watch?v=CqEr0YvhVLw

Doch den Menschen, die dort leben, wird auch das korrekte Verhalten gegenüber Wild beigebracht. Dort lässt niemand den Kehrricht frei rumstehen, Katzen sind nur im Haus, dementsprechend auch das Katzenfutter, und öffentliche Abfalleimer sind mit einer Verrieglungstechnik ausgestattet.

Zwei mal haben sich Pumas der Zivilisation genähert. Koyoten streunen dort herum wie bei uns Katzen, Bären wurden monatlich in Menschen-Nähe gemeldet und Hochwild lebte praktisch auf den Grünflächen der Ortschaften.

Doch kein einziges mal näherten sich Wölfe.

Ausserhalb der Ortschaften gab es unzählige Zwischenfälle mit Hochwild, weil (europäische) Touristen den Mindestabstand permanent unterschritten, sei es um ein noch besseres Foto zu schiessen oder gar um das Tier streicheln zu wollen. Weniger Vorfälle gab es mit Bären, doch die, die es gab, endeten leider tödlich für den Menschen.

Vorfälle mit Wölfen gab es genau einen; die Frau liess ihren Hund unbedacht im Wald frei laufen, der dann Opfer des Wolfes wurde.

Gebt dem Wolf eine Chance!